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Veränderungen und Emotionen

12.11.18 | Wenn wir uns bzw. unser Verhalten verändern, sind wir unweigerlich mit Emotionen und Gefühlen konfrontiert. Mit vielfältigen eigenen Gefühlen und denen anderer Menschen.

 

Etwas anzugehen, d. h. eine Veränderung in Gang zu bringen, beinhaltet und benötigt das Verbessern ("Schärfen") von Fähigkeiten der täglichen Reflexion und des Ausdrucks von Emotionen. (Quelle unbekannt)

 

Definition

  • Das Leben ist Veränderung.
  • Jede Veränderung bedeutet Selbst-Veränderung.
  • Selbst-Veränderung benötigt die Bereitschaft, ein Risiko einzugehen.
  • Ein Mangel an Risiko-Bereichschaft bringt Stillstand mit sich.
  • Risiken einzugehen, ist ein emotionaler Prozess.
  • Mit Emotionen haben wir die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten: Dem Ausdruck von Emotionen ("Expression")  oder dem Unterdrücken von Emotionen ("Depression").

 

Als Coach habe ich hierzu folgende Annahmen und Einsichten:

 

Alles Handeln macht Sinn für den Handelnden - in dem Augenblick, in dem er handelt.

Menschen tun immer das, was in diesem bestimmten Augenblick für sie am meisten Sinn macht. Es ist daher zwecklos, anderen Menschen zu erklären, dass sie anders entscheiden oder sich anders verhalten sollen. Die sogenannten "guten Ratschläge" sind in der Regel nicht das, was andere Menschen hören möchten, und vor allem kein Garant, dass sie sich in Zukunft entsprechend verhalten werden.

 

Wir können die Probleme anderer Menschen weder verstehen noch lösen.

Wenn wir dies akzeptieren, dann ist z. B. unser Klient der Experte für sein eigenes Problem und dessen Lösung, denn als Berater können wir das Problem nicht verstehen, manchmal noch nicht einmal nachvollziehen. Wir können stattdessen als erstes darüber staunen, gut zuhören, Fragen stellen und die Wortwahl des Klienten aufgreifen. Außerdem können wir einen Perspektivenwechsel anregen und seine Aussagen und Glaubenssätze spiegeln, damit er einen Blick von "außen" darauf werfen kann.

Wir sollten das Problem würdigen und ihn anregen, sein derzeitiges Verhalten als die zurzeit beste Lösung für seine Situation anzuerkennen: mit der Perspektive auf ein Lösungsverhalten, mit dem es ihm in der Zukunft bessergehen wird.

 

Wir können Menschen nicht "in eine bestimmte Richtung verändern".

Jeder Mensch trifft seine individuelle Entscheidung, sich in einer bestimmten Art und Weise (oder genau entgegengesetzt) zu verhalten.

 

Es ist besser vom "Tun" und "Verhalten" zu sprechen als vom "Sein".

Wenn wir sagen, dass jemand anders "so und so ist" dann schreiben wir sein Verhalten fest und machen es zum Bestandteil seines Charakters bzw. seiner Persönlichkeit. Wenn wir stattdessen davon sprechen, dass jemand sich "so und so verhält", dann lassen wir einen großen Freiraum für die Veränderung des Verhaltens in der Zukunft. Als Berater arbeiten wir daher an der Veränderung von Beziehungen, Verhalten, Einstellungen, Kommunikation - und nicht zuletzt an der Veränderung von Menschen.


 

Was genau können wir wirklich verändern?

Veränderung betrifft:

  • das Erlernen zusätzlicher Verhaltsmöglichkeiten,
  • das Verändern bestimmter Sichtweisen, Einstellungen und Überzeugungen,
  • das Ersetzen bisheriger Verhaltsmuster und Gewohnheiten durch Neue.

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